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Zum zocken verwenden wir gerne die amerikanischen Rigs. Splitshot - Carolina - Texas oder die Wacky Rigs, sorgen für eine Menge Fun ober und unter Wasser.
Aber auch die Dropshot - Montagen haben sich in der letzten Zeit gut durchgesetzt....
Barsche - die Räuber verfügen über ein ausgezeichnetes Sehvermögen. Im trüben und tiefen Gewässer verlassen sie sich in erster Linie auf ihr Seitenlinienorgan. Damit nehmen sie Erschütterungen und Bewegungen wahr. Außerdem sind Barsche neugierige Gesellen und lassen sich durch Geräusche anlocken, deswegen kann schon ein lechtes klacken mit einem Blei erfolgreich sein.
Zum Anbieten des Köders habe ich verschiedene Varianten ausprobiert. Beim Zocken direkt unter dem fest verankerten oder treibenden Boot wird der Verführer in die erfolgversprechende Tiefe herabgelassen. Und zwar immer auf der windzugewandten Seite. So treibt das Boot nicht über den Köder. Dann beginne ich mit leichtem Zupfen aus dem Handgelenk. Kleine Pause - erneutes Zittern. Dabei aber nicht wie ein Uhrwerk arbeiten, sondern Hub und Geschwindigkeit der Ködersprünge variieren. Die Bisse erfolgen auch während der Ruhephasen, vor allem, wenn mit einem „aufgesattelten“ Naturköder geangelt wird.
Wie stark die Bewegungen ausfallen, hängt von der Jahreszeit ab. Im Winter reichen wenige Zentimeter, im Sommer lasse ich mein Metallfischchen sogar Metersprünge machen. Als zweite Variante der Köderführung senke ich den Verführer bis auf den Grund ab. Dann wird wieder so viel Schnur auf die Rolle zurückgespult, bis der Köder bei waagrechter Rutenhaltung knapp über dem Gewässergrund schwebt. Ein bisschen Zittern mit der Rutenspitze und das Metallfischchen mutiert zum Süßwasser-Travolta. Zwischendurch klopft mein Tänzer immer wieder auf den Boden. Denn das Geräusch und die dabei aufgewirbelten kleinen Schlammwölkchen locken die Fische - wie gesagt, Barsche sind neugierig.
Nachdem der Grund abgeklopft ist, sollten auch die höheren „Etagen“ abgesucht werden. Man kurbelt bis zum Mittelwasser, oder noch besser bis zur Oberfläche ein. Erst dann den Köder wieder langsam zum Grund sinken lassen. Der Daumen am Spulenrand kontrolliert die ablaufende Schnur und reguliert das Tempo. Überschläge und nicht registrierte Bisse werden so vermieden. Und wenn’s rappelt, sollten Sie sich merken, in welcher Wassertiefe die Attacke erfolgte. Denn ein Barsch räubert selten allein!
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